Die Gegend mit der atemberaubend rauen Schönheit
22.Januar 20200 bis 20. Februar 2020
Schönstes Erlebnis: eigentliches alles! (Besonders die W-Wanderung und die Pinguine)
Schönste Stadt: El Chaltén hatte Charme, aber eigentlich ähneln sich die Orte alle ein bisschen
Schönste Natur: überall! (Besonders die Nationalparke Tierra del Fuego (Ushuaia), Torres del Paine und Los Glaciares (El Chaltén), sowie der Perito Moreno Gletscher (El Calafate))
Schönste Unterkunft: Refugio in Puerto Natales, die Zelte in Nationalpark Torres del Paine, erstes Hostel in El Chaltén, Hostel in San Martín de los Andes
Schlimmste Erlebnis: meine Verletzungen (Wade und Knöchel)
Schlimmste Unterkunft: eigentlich alles okay
Bei Patagonien handelt es sich nicht um eigenes Land, sondern um die südlichsten Gebiete in Südamerika, die sowohl in Argentinien als auch in Chile liegen. Die Gegend besticht durch die raue Schönheit der Natur und die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich das erste Mal von Patagonien gehört habe, aber es war schon längere Zeit mein Traum, dort hinzureisen.
Auf der 60-stündigen Fahrt von Buenos Aires nach Ushuaia, der angeblich südlichsten Stadt der Welt, kamen wir zum ersten Mal in patagonisches Gebiet. Dabei sahen wir die endlose Weite im Osten Argentiniens. Hunderte von Kilometern ohne wirkliche Zivilisation, nur weite Steppe, Schafe und Quanacos.
In Ushuaia wanderten wir in dem fantastischem Nationalpark, in Punta Arenas sahen wir Pinguine ganz nah, im Nationalpark Torres del Paine wanderten wir vier Tage am Stück durch atemberaubende Landschaft, in El Calafate bestaunten wir den Perito Moreno Gletscher und in El Chaltén wanderten wir besonders viel und genossen die Landschaft und die Ausblicke. In Bariloche sind wir ebenfalls gewandert (wer hätte das gedacht) und in San Martín de los Andes sind wir auf einem tiefblauen See gepaddelt, beide Orte waren aber schon nicht mehr durchweg patagonisch.
Patagonisch bedeutet nach meiner Auffassung die einzigartige Pflanzenwelt aus Gräsern, Sträuchern und Scheinbuchenwäldern. In Patagonien werden es auch im Hochsommer selten mehr als zwanzig Grad, meistens sind es eher zwischen zehn und fünfzehn Grad, windig, mal sonnig, mal regnerisch. Viele Orte haben mich an Skandinavien erinnert, mit kleinen bunten Häusern, allerdings ein bisschen heruntergekommen. Die Straßen innerorts bestehen aus Betonplatten oder Schotter. Im Vergleich zu Südamerika ist Patagonien teuer, fast schon europäisch. Das liegt vor allem am Tourismus, den die Gegend ist sowohl national als auch international sehr beliebt. Und nirgendswo haben wir so viele Deutsche und Franzosen getroffen.
Nachdem sich mein Traum, Patagonien zu bereisen, nun erfüllt hat, kann ich sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde! Die Gegend ist tatsächlich so fantastisch, wie alle immer erzählen und ich kann es kaum erwarten, dort noch einmal hinzureisen und durch die Landschaft zu wandern! Ganz klare Reiseempfehlung!!















































