Der Nationalpark Iguazú

Endlich ist dieser Beitrag auch mal fertig! Unterwegs scheiterte ich daran, die Masse an fantastischen Bildern einzufügen, der größte Teil des Textes entstand aber trotzdem schon vor einigen Monaten. Da das alles schon so lange her ist, kann ich allen mit Zeit empfehlen, zuerst den Beitrag um den Nationalpark herum zu lesen, der ein paar Absätze weiter unten verlinkt ist.

Der Nationalpark gehört zu einem der schönsten Dinge, die ich in meinem ganzen Leben sehen durfte und heute die Bilder einzufügen hat mir sehr viel Freude bereitet. Ich hoffe, ihr habt beim Lesen viel Spaß und könnt euch in diese wahnsinnige Umgebung ein wenig hereinversetzen!!


Vorneweg: dem ein oder anderen wird vielleicht schon aufgefallen sein, dass ich den Namen des Nationalparks immer anders schreibe. Mal nenne ich ihn Iguaçu, mal Iguazú. Das liegt daran, dass der Nationalpark sowohl in Brasilien als auch in Argentinien liegt. Iguaçu ist portugiesisch, Iguazú ist spanisch. Das Wort stammt übrigens von den Einheimischen und bedeutet übersetzt so etwas wie großes Wasser. Bei der Schreibweise werde ich mich an dem Land orientieren, in dem wir zu dem Zeitpunkt waren. Nur dass es nicht zu Verwirrung kommt, wenn ich zwischendurch die Rechtschreibung ändere…

Ich hatte ja schon berichtet, was uns außerhalb des Nationalparks passiert ist. Nun kommt endlich der beste Teil, der Nationalpark.

Der Nationalpark liegt am Rio Iguaçu sowohl auf der brasilianischen als auch der argentinischen Seite. Neben den Wasserfällen umfasst der Park auch ein Waldgebiet mit vielen verschiedenen Tier- und Pflanzenarten. Die Hauptattraktion des Parks sind natürlich die Wasserfälle. Die Legende der Guaraní besagt, dass einer ihrer Götter im Zorn mit der Faust auf den Flusslauf geschlagen hat und irgendwie passt das Bild. Die entstehenden Wasserfälle sind zwar nicht die höchsten der Welt (60 bis 80 Meter) und belegen mit ihrer Breite von 2700 Metern auch nur den 4. Platz der Weltrangliste, gehören aber trotzdem zu den beeindruckendsten Wasserfällen der Welt. Seit 2011 gehören sie zu den sieben Naturwundern der Welt. Für mich waren sie eines der schönsten Dinge, die ich je in meinem Leben gesehen habe.

Als erstes haben wir die brasilianische Seite besucht. Da 80% der Wasserfälle auf der argentinischen Seite liegen, hat man von hier einen besonders schönen Panoramablick.

Vom Terminal in Foz de Iguaçu fahren regelmäßig Busse zum Park. Dort zahlt man einen Eintritt von 72 Real (umgerechnet 15,76€). Die Wasserfälle selber liegen noch einige Kilometer tiefer im Wald, weshalb laufend kostenlose Busse fahren. Mit diesen kann man entweder bis zu den größten Wasserfällen durchfahren oder man steigt vorher aus und läuft etwas mehr als 1,5 km. Die Wege sind leicht zu laufen und ich würde es jedem empfehlen, da man sich auf diese Art den Wasserfällen Stück für Stück nähern kann und ein paar fantastische Panoramablicke zusehen bekommt. Die Bilder sprechen für sich, denke ich.

 

Der größte Wasserfall heißt auf deutsch Teufelsschlund. Hier stürzt die mit Abstand größte Wassermenge in die Tiefe und das ist ziemlich beeindruckend. Daher ist dies auch die Hauptattraktion und normalerweise total überlaufen. (Wir haben später mit Reisenden gesprochen, die es nicht mal bis zur eigentlichen Plattform geschafft haben, weil es so voll war.) Zu unserem großen Glück zogen gerade ein paar Wolken auf und ein Großteil der Leute flüchtete vor dem Regen. So konnten wir den atemberaubenden Blick ohne großes Gedränge genießen (und nass wird man durch die Gischt eh…).

Ich konnte mich gar nicht losreißen. Es fiel mir wirklich schwer, diesem Anblick den Rücken zu kehren und weiterzugehen.

An der Endstation der Busse gibt es noch eine Plattform oberhalb der eigentlichen Stege. Von dort haben wir noch einmal den Anblick genossen.

Anschließend haben wir ein wenig gerastet. Oberhalb der Wasserfälle liegt der Fluss ganz still und ruhig dar. Selbst das Donnern der Wassermassen ist kaum zu hören. Man könnte leicht vergessen, das die Gefahr nur wenige Meter entfernt lauert.

Anschließend ging es per Shuttle zurück und mit dem Bus zum Hostel. Der Tag war wahnsinnig eindrucksvoll. Auch jede Menge Tiere haben wir gesehen und gehört, das kann ich gar nicht beschreiben. Wunderschöne Schmetterlinge, vorwitzige Nasenbären, schillernde Vögel und Tiere, deren Namen ich nicht mal kenne.

Das nächste Mal haben wir den Nationalpark von der argentinischen Seite gesehen. Wie schon erwähnt, liegen dort etwa 80% der Wasserfälle und statt Panoramablicken kommt man ganz nah an die Wasserfälle ran. Da dieser Teil des Nationalparks auch wesentlich größer ist, haben wir uns gleich zwei Tage Zeit genommen. (Für die brasilianische Seite braucht man etwa einen halben Tag.) Am ersten Tag Tag haben wir noch 800 argentinische Pesos gezahlt (etwa 12€), am zweiten Tag nur noch die Hälfte.

Zur besseren Übersicht könnt ihr hier mal eine Karte des Parks mit den ganzen Wegen sehen.

Das Wetter war mal wieder heiß und sonnig, auch wenn wir diemal echt früh im Park waren (gegen viertel nach neun etwa).

Als erstes wollten wir den Sendero Macuco laufen, den Macucoweg. Diesen hatten wir online als kleinen Geheimtipp gefunden. Da der Pfad etwas abseits liegt und nicht zu den großen Wasserfällen führt, soll es dort deutlich weniger überlaufen sein und man besonders viele Tiere zu sehen bekommen. Klingt doch super.

Gesehen haben wir vor allem unglaublich viele Insekten, von riesigen Ameisen über Spinnen bis zu schillernden Schmetterlingen alles dabei. Der kleine Wasserfall am Ende des Weges rauschte vor sich hin. Anders als online beschrieben lud das Wasser aber überhaupt nicht zum Baden ein, es war stattdessen trüb und braun wie eine Pfütze. Statt uns abzukühlen sahen wir wunderschöne Schmetterlinge und eine Gruppe Affen. Auch sehr schön. 😇

Das Highlight kam aber ganz zum Schluss. Eine kleine Gruppe Wanderer stand vor uns auf dem Waldweg und starte zu den benachbarten Bäumen empor. Und dort saßen doch tatsächlich zwei Tucane!! Diese wahnsinnig faszinierenden Vögel kannte ich bisher nur von Fotos und plötzlich saßen da zwei in freier Wildbahn vor mir! Ich konnte mein Glück kaum fassen!! Leider kann man sie auf den Fotos kaum erkennen, dafür saßen sie zu weit weg und es waren zu viele Blätter dazwischen. In echt wirkt sowas natürlich ganz anders…

Da wir so früh aufgestanden sind, war es noch nicht einmal Mittag, nachdem wir vom Macucoweg zurück waren. Da die letzte Bahn (ja Bahn, dazu komme ich noch) zur Garganta del Diablo um vier Uhr fuhr und es dort nachmittags eh am schönsten sein sollte, hatten wir noch ein wenig Zeit. Wir beschlossen, uns für die nächste Raftingtour abzumelden. Gesagt getan. Die Tour ist relativ teuer, ganze 3000 Pesos (umgerechnet 45€). Deshalb habe ich lange überlegt, ob ich überhaupt mitkomme. Im Nachhinein bin ich wahnsinnig froh, mir dieses Extra gegönnt zu haben, denn das Erlebnis war einfach einmalig.

Zuerst sind wir auf der Ladefläche eines kleines Lasters etwa zwanzig Minuten zum Wasser gefahren. Währenddessen hat der Guide der Gruppe (vielleicht 40 Leute) sowohl auf spanisch als auch auf englisch verschiedene Dinge zum Nationalpark und den Tieren und Pflanzen erzählt. Da konnten wir gleich unser spanisch ein bisschen üben und haben zusätzlich noch was gelernt. (Einige der Infos konntet ihr am Anfang des Beitrags lesen.)

Anschließend mussten wir einige Stufen (250 oder so was in der Größenordnung) nach unten zum Wasser laufen. Unterwegs haben wir wasserdichte Seesäcke für unsere Rucksäcke bekommen und am Wasser dann Schwimmwesten.

Caro und ich haben Plätze relativ weit hinten im Boot genommen (linke Seite, für alle, die uns nachmachen wollen). Und los ging’s!

In so einem Boot saßen wir

Als erstes fuhren wir ein paar Kilometer Flussaufwärts. Nach einigen Stromschnellen kamen die Wasserfälle in Sicht. Die ganzen Wasserfälle sind beeindruckend, aber ich glaube, dass für mich nichts an diesen Blick heranreichen wird. Vom Wasser aus wirkten die Fälle noch viel atemberaubender. Mein Handy blieb im Seesack, denn kein Foto der Welt könnte dieses Bild ausreichend rüberbringen.

Wie uns vorher erklärt worden war, fuhren wir insgesamt an zwei Wasserfälle heran. Als erstes an einen kleineren vor dem Teufelsschlund (Garganta del Diablo). Dort hielt das Boot und wir durften erstmal Fotos machen. Auch ich habe mich dann getraut, mein Handy rauszuholen und habe ein paar Bilder gemacht.

Anschließend sind wir zu dem zweitgrößten Wasserfall gefahren, dem Salto San Martín. Dort folgte wieder eine lange Fotosession.

San Martín ist hier kaum zu sehen (liegt links)

Ein paar Worte zum Rio Iguaçu. Der Fluss kann farblich von grün und blau bis zu braun und rot liegen. Bei uns war er wegen Regenfällen eher trüb gefärbt. Nach den Wasserfällen fließt der Fluss alles andere als ruhig weiter. Viele mitgerissene Steine sorgen für starke Stromschnellen und unser Boot musste immer wieder in Schlangenlinien fahren. Dabei legten wir uns ordentlich in die Kurve und konnten mit den Händen ins Wasser greifen. Allerdings kam uns das Wasser dabei auch manchmal relativ nahe und ab und an schwappte etwas in Boot. Später wurde uns erzählt, dass der Fluß immer etwa 24°C warm ist, uns kam das Wasser aber noch wesentlich wärmer vor. Die Wellen fühlten sich eher an wie eine warme Dusche. Vor dem Salto San Martín war das Wasser besonders unruhig. Und so kam es, dass wir schon vor dem eigentlichen Wasserfall immer wieder von großen Wellen (sprich höher als mein Kopf) überspült wurden und komplett durchweicht waren. Das Wasser lief uns in die Schuhe und tropfte von unseren Haarspitzen. Da hat der einsetzende Regen auch keinen Unterschied mehr gemacht. 😂

Tatsächlich kam der Regen sogar sehr gelegen. Den ganzen Vormittag hatte die Sonne vom Himmel geknallt und ich hatte noch zu gut in Erinnerung, wie ich mich nach São Paulo gefühlt hatte. Ein bis zwei Stunden im Boot in der prallen Sonne hatten mir vorher schon Sorgen bereitet, schließlich waren wir von der Wanderung noch aufgehitzt. Der Regen war also mehr als praktisch und komplett nass waren wir eh schon.

Nachdem alle ihre Fotos hatten, ging es dann wirklich los. Natürlich konnten wir nicht wirklich in den Wasserfall reinfahren, schließlich donnerten dort mehrere Tonnen Wasser pro Sekunde nach unten. Aber wir fuhren so nah dran, wie es nur ging.

Das Wasser donnerte und die Gischt färbte die Luft weiß, bis man nichts mehr sehen konnte. Die kleinen Wassertropfen prasselten auf uns ein und wer vorher noch nicht durchweicht war, war es spätestens jetzt.

Zweimal sind wir so an den Wasserfall herangefahren. Da das Boot immer in eine Rechtskurve geht, saßen wir auf der linken Seite perfekt, auch wenn man überall um Boot die Gischt zu spüren bekommt.

Anschließend fuhren wir zum zweiten Wasserfall und tauchten auch hier zweimal in die prasselnde Gischt ein. Wir konnten gar nicht mehr aufhören zu lachen, während das Wasser in Strömen an uns herunterlief und in unseren Schuhen schwappte. Viel zu schnell war alles vorbei und wir traten den Rückweg an.

Dabei legte sich das Boot nochmal ordentlich in die Kurven und wieder wurden wir von Wellen überspült. Ich kann nur jedem Abenteurer unsere Plätze ans Herz legen, denn wir hatten uns inzwischen zur Bootattraktion entwickelt, so viel mehr Wasser bekamen wir ab. Immer schön merken, hinten und in Fahrtrichtung links. Vielleicht hat man vorne noch einen besseren Blick oder das Gefühl, noch näher an die Wasserfälle heranzukommen, aber da sich das Boot vorne immer etwas anhebt, wird man hinten definitiv am nassesten. Und damit kommt man dem ganzen auf gewisse Weise schließlich am nächsten. Tatsächlich hatten wir am Ende der Tour unfreiwillig einige Schlucke Flusswasser intus. 😂 So waren wir sowohl äußerlich als auch innerlich in engen Kontakt mit dem Fluss gekommen.

Bevor man wieder zurück fährt, gibt es noch die Möglichkeit, sich umzuziehen. Wir hatten keine Wechselklammotten dabei, aber vielleicht seid ihr ja klüger. Wir nutzten die Gelegenheit aber, um unsere Schuhe auszuleeren und unsere Klamotten auszuwringen.

Während wir so beschäftigt waren, raschelte es neben uns im Gebüsch und ein Gürteltier erschien. Dieses schien keine Angst vor uns zu haben und kam Caro und mir so nahe, dass wir es hätten streicheln können. Um uns entstand eine kleine Traube und selbst ein Guide machte Fotos.

Auf dem Rückweg erklärte uns unsere Guide, dass an dem Tag etwa 1,4 Millionen Liter Wasser pro Sekunde in die Tiefe stürzen würde. Wow, ist das viel Wasser.

Zeitlich passte es perfekt, im Anschluss an die Tour und einer kleinen Stärkungspause den Zug zur Garganta del Diablo zu nehmen. Auf der argentinischen Seite fahren nämlich keine Busse, sondern ein kleiner Zug. Obwohl es Bimmelbahn besser trifft, den der Zug bewegt sich mit kaum mehr als Schrittgeschwindigkeit voran. Während der Fahrt konnten wir dafür aber wieder viele Schmetterlinge, Pflanzen und das ruhige Flussplateau oberhalb der Wasserfälle bewundern.

Zum eigentlichen Wasserfall liefen wir noch etwa einen Kilometer über Metallstege. Die magische Ruhe oberhalb der Wasserfälle stand im krassen Kontrast zu den donnernden Wassermassen des Teufelsschlunds, die mich sofort in ihren Bann zogen.

Wir hatten weiterhin viel Glück, denn inzwischen hatten sich die Wolken verzogen und die Sonne wärmte uns und trocknete unsere durchnässten Klamotten. Zusammen mit der aufsteigenden Gischt entstand über dem Teufelsschlund der berühmte Regenbogen. Wunderschön.

Irgendwann rissen wir uns los und machten uns auf den Heimweg. Schließlich würden wir am nächsten Tag wiederkommen.

Weg zum Ausgang. Dort war es absolut still. Nach donnernden Wasserfällen auch sehr schön.

Am nächsten Tag wollten wir die bekannten Wanderwege des Nationalparks laufen. Beide Wege sind auf ihrere eigene Art besonders und sehr zu empfehlen.

Als erstes sind wir den Sendero Superior gelaufen. Wir der Name schon verrät, führt dieser Weg auf Stegen oberhalb der Wasserfälle entlang. Dabei hatten wir wieder einmal fantastische Ausblicke. Außerdem ist es ziemlich beeindruckend, zu sehen (und zu hören), wie Tonnen an Wasser nur wenige Meter entfernt über die Kante fließen und in die Tiefe donnern.

Den Sendero Inferior sind wir anschließend gelaufen. Dieser verläuft unterhalb der Wasserfälle entlang. Dabei kommt man diesen besonders nahe und bekommt auch immer wieder die Gischt zu spüren.

Auf diesem Weg konnten wir auch wieder gut die Boote beobachten, die sich den Wasserfällen näherten. Wow, in so einem saßen wir am Tag vorher selber noch!!

Seht ihr das Boot in der Gischt verschwinden?

Anschließend fuhren wir noch ein letztes Mal zur Garganta del Diablo. Ist schließlich die Hauptattraktion. Wieder konnten wir einen schönen Regenbogen bewundern. Uns diesmal zu trennen viel uns ganz besonders schwer, wer weiß ob wir je zurück kommen… (Aber wollen wir unbedingt!!!) Aber alle schönen Dinge gehen irgendwann zu Ende und so verabschiedeten wir uns schweren Herzens und fuhren davon.

Aber Halt, ich hatte euch Vögel versprochen, richtig? Keine Sorge, die kommen jetzt. Am nächsten Tag sind wir wieder zurück nach Brasilien und haben noch den Vogelpark dort besucht. Dieser liegt direkt am Eingang der brasilianischen Seite der Wasserfälle und lässt sich normalerweise auch problemlos am selben Tag besuchen. Hatten wir nicht geschafft, haben wir deshalb noch nachgeholt.

Der Eintritt ist nicht ganz günstig (zumindest dachten wir das zu der Zeit noch), 45 Real haben wir gezahlt (etwa 10€).

Ich überlege mir immer genau, welche Tierparks ich unterstützen möchte, da ich nicht die Gefangenschaft von Tieren finanzieren möchte. Deshalb hatten Caro und ich uns vorher informiert. Laut Internet kann man diesen Park aber durchaus unterstützen, da viele der Vögel aus Misshandlung gerettet werden sollten und der Park sich auch ansonsten für Tier- und Artenschutz stark macht.

Gleich am Anfang begrüßten uns ein paar Papageien und Flamingos. Auf unserem weiterem Weg sahen wir außerdem viele ganz besondere Vögel.

Anschließend betraten wir die erste Vogelvoliere (nennt man das das so?!?). Gleich am Anfang hatte sich ein Stau gebildet und wir sahen auch bald wieso. Ein Tucan hockte über uns im Baum.

Dadurch stahl er diesen hübschen roten Vögel die Schau, die überall verteilt saßen und leuchteten.

In der Mitte der Voliere stand eine Tafel mit allen Vogelarten und Caro und ich hatten schnell beschlossen, welche Vögel wir noch unbedingt finden wollten. Dementsprechend verbrachten wir viel mehr Zeit in der Voliere, als die anderen Besucher. Dabei waren viele der Vögel gar nicht mal so schwer zu finden, nur gut getarnt. So zum Beispiel dieser bunte Tukan, der vielleicht zwei Meter neben dem uns im Baum hockte und von den meisten Leuten komplett übersehen wurde.

Anschließend folgten eine Reptilien, darunter auch imposante Schlangen und Krokodile (sind vermutlich eigentliche keine Krokodile, sondern Kaimane oder so was).

Anschließend folgten einige Eulenarten, Geier und kleine Papageien und Sittiche. Viele der Vögel sind vom Aussterben bedroht, worüber einige Schilder informierten.

Die Wege zwischen den einzelnen Volieren waren zum Teil auch eine kleine Attraktion für sich. Sehr urwaldlich angelegt, bunte Blumen überall, mit Infotafel auf portugiesisch, spanisch und englisch über die Vogelarten und Nachhaltigkeit.

Anschließend kamen wir zu meiner liebsten Voliere. Diese war besonders groß und kunterbunt bevölkert. Ich denke, die Bilder sprechen für sich!

Ich wollte überhaupt nicht mehr gehen!

Doch auch die nächste Station war sehr schön: Das Schmetterlingshaus. So viele bunte Schmetterlinge!!

Aber es gab auch noch ein paar andere Bewohner im Schmetterlingshaus, eine ganz bestimmte Vogelart, die zwar kleiner ist als einige der Schmetterlinge und ganz bestimmt kleiner als die Spinne, dafür aber bunt schillert. Die Kolibris!! Es ist ganz schön schwer, diese kleinen Wirbelwinde auf Kamera festzuhalten, aber ein paar Fotos haben wir doch geschafft. (Die fliegen vielleicht schnell!! Caro hat ein ziemlich gutes Video aufgenommen davon, das kann ich euch bei Interesse gerne schicken.)

Das waren meine allerersten Kolibris und ich war hin und weg!

Endlich von dem Anblick losgerissen trafen wir als letztes noch einmal auf ein paar der großen Papageien. Diese Exemplare sind im Vogelpark aufgewachsen und flogen deshalb angeblich nicht weg. Daher konnte man ganz nah heran, ganz ohne Käfig drumherum, und wir haben ein paar schöne Bilder gemacht.

Und dann war unsere Zeit im Vogelpark und Nationalpark Iguazú auch schon wieder vorbei. Sehr schade, aber es warteten neue Abenteuer auf uns!!


Wie ihr sehen könnt, habe ich hier zum ersten Mal Bilder als Diashow (also zum wischen) veröffentlicht. Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen: was gefällt euch besser, alle Bilder als Übersicht in einer Collage zusammen gestellt oder zum aktiv wischen? So oder so könnt ihr übrigens immer auf die Bilder klicken, um sie im Vollbild sehen zu können.

3 Kommentare zu „Der Nationalpark Iguazú

  1. Avatar von Katharina

    Ganz schön schön und beeindruckend. Tolle Bilder. Konnte aber nicht wischen…
    Die Lieblingskommentatorin

    Gefällt 1 Person

  2. Avatar von Jette

    Umwerfend wie schön!! Und diese Vielzahl bunter Schmetterlinge ❤
    Bussi von der zweiten Lieblings Kommentatorin

    Gefällt 1 Person

  3. Avatar von Katharina

    Ging doch!

    Gefällt 1 Person

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