Es wird mal wieder Zeit für einen neuen Beitrag! 🥳 Denn es ist wieder Urlaubszeit bei mir – endlich. Unterwegs bin ich mit der lieben Denise, die ihr schon von zwei Monaten in Europa kennt. Ziele sind Erlangen, München, Oberbayern, Chiemsee und Münster. Los geht’s!
Unsere gemeinsame Zeit startete bei mir in Erlangen. Da war Denise nämlich noch nie und es wurde Zeit für sie zu sehen, wo ich so gelandet war. Freitagmittag (10. September 2021) kam sie bei mir an. Zur Begrüßung gab’s Pizza aus der Mensa – die ist nämlich ziemlich lecker. Nachmittags zogen wir dann noch los zum spazieren auf dem Exerzierplatz (altes Militärgelände, jetzt Naturschutzgebiet) und zum Einkaufen.
Am Samstag, dem nächsten Tag, wollte ich ihr eigentlich die Umgebung und die Innenstadt zeigen. Allerdings schüttete es zwischendurch kübelweise, sodass mein ursprünglicher Plan buchstäblich ins Wasser fiel. Trotzdem konnten wir ein bisschen am Schwabach spazieren. Nachmittags klarte es etwas auf und wir waren im Schlossgarten, dem Botanischen Garten und der Innenstadt und abends sogar ein bisschen shoppen in den Erlanger Arcarden.



Schlossgarten an einem sonnigeren Tag
Am Sonntag war das Wetter zum Glück wesentlich besser. ☀️ Ich konnte ein Fahrrad für Denise organisieren und wir radelten ein paar Kilometer nach Tennenlohe. Dort befindet sich ein weiteres Naturschutzgebiet, in dem ganz besondere Pferde leben: die Przewalski, eine mongolische Wildpferdart, die noch sehr an die Urpferde von früher erinnert. Die Pferde leben dort relativ wild, allerdings in einem eingezäunten Bereich, um den wir an dem Tag gelaufen sind, etwa 10 Kilometer würde ich schätzen. Wir hatten Glück: direkt Anfang sahen wir gleich vier der Junghengste, nicht selten bekommt man kein einziges Pferd zu sehen.
Das Gelände dort ist sehr sandig, mit vielen Gräsern und Heide, Kiefernwäldern und etwas Moor. Die Pferde helfen dabei, die Natur so zu erhalten, in dem sie grasen und mit ihren Hufen den Sand umwühlen. Eine kleine Gruppe Ziegen unterstützt sie dabei, allerdings haben wir die nicht gesehen. Nach einigen hundert Metern habe ich aber beschlossen meine Schuhe auszuziehen und bin die Kilometer barfuß gelaufen. Bis auf gelegentliche Schotterwege war der warme Sand und Waldboden sehr angenehm, allerdings habe ich am Abend meine Beine gespürt. Man nutzt einfach andere Muskeln beim Barfußlaufen…
Montag ging’s dann nach München zu Doti (meiner Oma). Zwischendurch hatten wir noch ein bisschen Stress, da alle Teststationen komplett überbucht waren – Schulanfang in Bayern, das hatten wir komplett übersehen. Die Plätze waren schneller vergeben als wir unsere Daten eingeben konnten und andauernd kam eine Fehlermeldung. Schließlich ergatterte Denise zwei Termine für uns und auf dem Weg vom Bahnhof zu Doti kam dann auch unser negatives Ergebnis. Nicht überraschend, aber trotzdem schön zu hören. 😅 Trotzdem trugen wir bei Doti konsequent Masken, sicher ist sicher.
Angekommen bei Doti gab es erstmal Mittagessen und dann lieh mir Biene netterweise ihr Auto und wir konnten direkt den ersten Ausflug unternehmen. Wir hielten kurz an dem Schloss Blutenburg und fuhren dann weiter zum Langwieder See. Denise war sehr zögerlich, aber für mich war es keine Frage direkt schwimmen zu gehen! Und nach einigen Minuten traute sich dann auch Denise ins Wasser und wir drehten ein paar Runden im See.
Am Dienstag waren wir mit ein paar Schulfreundinnen im englischen Garten verabredet. Eine davon kennt ihr schon: Caro, die mich durch Südamerika begleitet hat. Zusammen haben wir am Ufer des Schwabinger Bachs gepicknickt, den Surfern auf dem Eisbach zugeschaut und dem Glockenspiel am Marienplatz gelauscht. Außerdem waren Denise und ich schon wieder shoppen.😅

Marienplatz
Am Mittwoch besuchte uns Jette spontan zusammen mit ihrer Hündin Favorita. Die liebt zwar Doti über alles, stand Denise aber sehr skeptisch gegenüber. An mich musste sie sich auch erstmal wieder gewöhnen, dann schmusten wir aber besonders ausgiebig.❤
Nachdem wir bei Doti noch ein wenig geputzt hatten (hat sich angefühlt wie vor zwei Jahren, zu workaway Zeiten 🙂 ) machten wir uns auf den Weg zum Nymphenburger Schloss. Leider regnete es dort, aber unseren Sparziergang durch denn Schlosspark ließen wir uns trotzdem nicht vermiesen.
Um halb sechs holte uns Jan (mein Onkel) bei Doti ab und wir machten uns auf den Weg nach Antdorf zu meinen Cousinen.
Den nächsten Tag (Donnerstag, 16. September 2021) verbrachten wir aber noch mal in München. Es stand ein weiterer Regentag an und da wir grade kostenlos den Nahfahrkehr in fast ganz Deutschland nutzen können (zwei Wochen lang, heißt „BesserWeiter“, für alle Abonnenten von Nahverkehrstickets, als Dankeschön für die Treue während Corona, sehr praktisch) bot sich ein Ausflug ins Deutsche Museum an. Dort besuchten wir das Planetarium, das Bergwerk, die Physik- und die Musik-Abteilung und sahen uns die Elektrizitäts-Show an. Außerdem lauschten wir eine Zeit lang einem Vortrag darüber, wir früher Karten erstellt wurden und Distanzen gemessen wurden. Alles sehr spannend, ich hätte noch Stunden bleiben können! 😍 Abends waren wir dann aber schon ganz schön k.o….

Warum sollte man auch nur ein Instrument gleichzeitig spielen können??
Hier endet der erste Beitrag der Deutschlandreise zu Erlangen und München. Der zweite Teil zu Oberbayern, Chiemsee und Münster folgt hoffentlich bald. Ich kann schon so viel verraten: Es gibt jede Menge tolle Bilder!! 😍









Schön eure Erlebnisse in D, eigentlich genauso interessant wie die Südamerika oder Europa Blogs. Liegt bestimmt auch bisschen an der Schreibe der Autorin 😘
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Freut mich, dass es dir gefällt! Und jaa, Deutschland ist eigentlich auch echt ziemlich schön 😇
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Liebe Johanna, mit grosser Freude habe ich Deinen Bericht gelesen! Danke! Es ist so schön, euch in Gedanken zu begleiten! Oma
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Hups, da bin ich mal nicht Erste oder einzige Kommentatorin?
Ja, schön, dass du wieder schreibst, Bilder konnte ich noch nicht sehen, freu mich aber drauf.
Die Lieblingskommentatorin
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