Das spektakuläre Land
Vom 27. Januar bis zum 16. März 2020
Schönstes Erlebnis: Torres del Paine, Pinguine, Atacamawüste
Schönste Stadt: Puerto Natales, Pucón, Valparaíso und natürlich San Pedro de Atacama
Schönste Natur: Torres del Paine, Atacamawüste
Schönste Unterkunft: Puerto Natales (Refugio), Torres del Pain Campingplätze, Pucón, bei Trinidads Familie in Santiago, San Pedro; also fast überall
Schlimmste Erlebnis: Busbahnhof in Valparaíso, Protest in Santiago
Schlimmste Unterkunft: alle mindestens in Ordnung
Chile erstreckt sich über 4200 Kilometer entlang der Anden – da kann sich die Landschaft zwischendurch ganz schön verändern! Beeindruckend war’s aber überall und ich kann es sehr empfehlen, das Land mal zu besuchen. Da es dort so unfassbar viel zu sehen gibt, habe auch ich fest vor, irgendwann zurückzukehren!
Chile wollten wir wegen den laufenden Protesten und Unruhen erst gar nicht besuchen. Dann dachten wir, so ein kleiner Ort in Patagonien kann ja nicht schaden und außerdem gab es dort Pinguine und fantastische Nationalparks. Letztendlich haben wir sechs Orte in Chile besucht, darunter sogar Santiago, was wir eigentlich wirklich meiden wollten. Man sieht also, im Planen unserer Reiseroute waren wir nie besonders gut. 😂😅
Wir sind im Süden des Landes gestartet und haben uns langsam in den Norden vorgearbeitet. Dabei sind wir immer wieder über die Grenze nach Argentinien gewechselt (ganze sieben Mal, um genau zu sein) und haben viele Stempel in unserem Pass gesammelt. In Chile muss man beim Einreisen immer ein Formular ausfüllen und unterschrieben, dass man manche Dinge (mehr als drei Elektrogeräte, nicht zu viel Bargeld, kein Obst und Gemüse, keine Nüsse und Samen, kein Honig oder Leder, kein Fleisch, Käse oder andere Milchprodukte, etc.) nicht in Land einführt. Darin waren wir am Ende also auch Profis.
Während Punta Arenas (Pinguine) und Puerto Natales (Torres del Paine) in Patagonien liegen und daher sowohl vom Stadtbild als auch landschaftlich herausstachen, ist Pucón bekannt für die vielen Vulkane und die Landschaft ist dort viel grüner und das Wetter wesentlich wärmer. In Santiago war es dann fast schon zu heiß und drückend und die Umgebung eher trocken und braun, ganz anders als in der Hafenstadt Valparaíso (Künstlerstadt). San Pedro de Atacama war nochmal eine eigene Welt für sich, wirklich einzigartig und vermutlich mein Lieblingsort in Chile. Punta Arenas und Torres del Paine hatten landschaftlich aber fast genauso viel zu bieten, auch wenn mir Pucón als Ort noch besser gefallen hat. Santiago hat mir mal wieder gezeigt, das Großstädte nicht wirklich was für mich sind, aber dort haben wir einige tolle Menschen kennengelernt und eine spannende Zeit gehabt.
Ein wirklich tolles Land, mit sehr netten Leuten und atemberaubender Landschaft, die einem immer wieder aufs Neue den Atem verschlägt und zum Wiederkommen einlädt!








































