In Barcelona haben wir ein wenig hin und her überlegen müssen, ob wir wirklich bis nach Andalusien fahren wollen. Eigentlich hatten wir uns im Vorfeld schon dagegen entschieden und auch schon tollen Hosts abgesagt. In Barcelona wurde es dann aber doch zu einer Option und einen spannend klingen Host hatten wir auch. Leider bedeute das aber auch nochmal deutlich mehr Kosten, nämlich Zugreservierungen und Bustickets. Etwa 50€.
Letztendlich viel die Entscheidung und los ging’s. Eine direkte Verbindung nach Málaga und dann noch zwei Stunden weiter nach Estepona, wo unsere Gastmutter uns abholen wollte.
Ein paar Worte zu den high-speed Zügen in Spanien: die Sicherheitskontrollen ähneln eher denen im Flughafen und auch die Zugbegleiter erinnern an Stewardesses. Im Inneren sind die Züge sehr modern, mit bequemen Sitzen und Bildschirmen zum Filmegucken an der Decke. (Dort, wo bei uns die Anzeigen hängen, werden in Spanien Filme für alle abgespielt, mit nem Anschluss für jeden am Sitz und mehreren Sprachen zur Auswahl. Gratis Kopfhörer werden auch verteilt.) Von außen sehen die Züge dagegen komisch aus. Das ist zumindest meine Meinung und Denise hat mir auch zugestimmt.

Die Landschaft, durch die wir gefahren sind, war von Anfang an beeindruckend. Weil um Barcelona noch grüne Hügel liegen, hatten wir dies auch für die Umgebung in Nordspanien vermutet. Stattdessen fuhren wir schon zu Beginn durch karge, sandige Felder, die eher an eine Wüste erinnerten. Kein Strauch mehr zu sehen.

